Präsentation der Spielzeit 2014/2015 im Stadttheater Gießen

Präsentation der Spielzeit 2014/2015 im Stadttheater Gießen

von links: Tarek Assam, Catherine Miville, Gerd Muszynski, Matthias Schubert

Jeweils zu Beginn einer Spielzeit lädt die Intendantin des Stadttheaters Gießen Catherine Miville unter anderem  den Vorstand des Kulturrings zu einer Vorstellung des neuen Programms ein. So stellten sich auch drei Mitglieder des Kulturrings zur Präsentation des Spielplans 2014/2015 am 20.6.2014 in den neuen Räumen der „taT-Studiobühne“ am Rathaus in Gießen ein.

Im Vorfeld hatten wir uns bereits über die geplanten Aufführungen der neuen Spielzeit informiert und waren zunächst zu dem Schluss gekommen, dass das angebotene Programm nicht unbedingt unseren Geschmack treffen würde. Dies erwies sich jedoch glücklicherweise als nicht zutreffend. Der neue Dramaturg Gerd Muszynski sowie der Gastdramaturg und Schauspieldirektor Matthias Schubert stellten einige Opern und Schauspiele recht anschaulich dar und weckten somit unser Interesse.

Auch Tarek Assam, langjähriger Ballettdirektor und Choreograph, der inzwischen mit seiner Tanzcompanie internationale Bekanntheit erlangt hat, machte uns neugierig auf seine geplanten Inszenierungen.

Von uns wurde bemängelt, dass die heute üblichen sehr modernen Inszenierungen nicht unbedingt den Geschmack des – zumindest – älteren Publikums treffen. Frau Christine Miville zeigte sich überrascht, dass die ihrer Meinung nach „recht schlüssigen Aufführungen“ auf einiges Unverständnis gestoßen seien, und das offensichtlich nicht nur bei unserem Kulturring. Sie gab zu bedenken, dass  im Großen und Ganzen die Inszenierungen des Stadttheaters Gießen bundesweit anerkennende Beachtung finden, was von allen Anwesenden auch einmütig bestätigt wurde.

Zum guten Schluss machte uns die für den Kulturring zuständige Mitarbeiterin des Theaters, Frau Angelika Hufnaglden Vorschlag, eigens für uns und eine weitere Gruppe ein Schauspiel im neuen „taT“ (kleines theater am Theater) zu organisieren. Frau Hufnagl hat uns bisher immer gut beraten und mit der Auswahl der von ihr vorgeschlagen Stücke traf sie erstaunlicherweise immer  den  Geschmack unserer Mitglieder.

So gestärkt mit Informationen, Kaffee und Häppchen verließen wir die fast 2-stündige Informationsveranstaltung. Nun hat der Vorstand die Qual der Wahl bei der Auswahl der Stücke: sie sollen ein breites Publikum ansprechen und es soll für jeden Geschmack etwas dabei sein. Und nach wie vor ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar,  ob diese Stücke konventionell oder wieder modern und unverständlich aufgeführt werden, das heißt: top oder flop.

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