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Author: Herwig Stein

Jahreshauptversammlung 2023

Jahreshauptversammlung 2023

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung findet am 17.03.2023 um 19:30 Uhr im kleinen Saal im Bürgerhaus in Allendorf statt. Hierzu laden wir alle Mitglieder herzlich ein.

 

Tagesordnung:

 

Begrüßung.

 

  1.  Totenehrung

2. Ehrungen, 50 Jahre und 60 Jahre Mitgliedschaft

3.Tätigkeitsberichte für das Jahr 2022

– Theatergruppe

– Fotogruppe

– Vorsitzender

4.Bericht der Kassenführerin

5.Aussprache zu den Berichten

6.Bericht der Kassenprüfer

7.Entlastung des Vorstandes

8.Kassenprüferwahl

9.Verschiedenes

10.Digitale Bilderschau „Faszination Island“

Der Vorstand

 

 

Naujahrsvarieté der Ovag in Bad Nauheim am 12. Januar 2023

Naujahrsvarieté der Ovag in Bad Nauheim am 12. Januar 2023

Fast 50 Mitglieder des Kulturrings sahen in diesem Jahr wieder eine grandiose Vorstellung im historischen  Luxushotels DOLCE by Windham. Juwel dieses Hotels  ist das im Jugendstil rekonstruierte Theater mit seinen 730 Sitzplätze.

Ein außergewöhnlicher Mix aus atemberaubender Akrobatik und packender Unterhaltung brachten uns zum Staunen, Lachen und Zittern.

Es moderierte Karsten Stiers der alljährlich unter unter dem Namen Karsten Glück die erfolgreichste deutsche Kinderlieder-Serie »die 30 besten…..« einsingt.

Hier eine Auswahl von über 20 Programmpunkten – sensationell waren sie alle:

Zu beginn des Programm schwangen sich hoch oben unter der Decke drei festlich gewandete Figuren in Brautkleid und Frack auf langen biegsamen Stangen elegant hin und her – Catwall Acrobats  aus Kanada.

Kateryna Nikoforova (Ukraine) jonglierte mit vielen kleinen Bällen, so schnell konnten wir gar nicht gucken.

Schlangenfrau Sheyen Caroli  (Italien) konnte ihren Körper in Positionen verbiegen, so dass wir uns fragten: Hat diese Frau denn keine Knochen?

Modellflugartist Daniel Golla aus dem Landkreis Kassel ließ mit Geschick seine Modellflieger über den Köpfen des Publikums Kapriolen schlagen. Und ich flieg, flieg, flieg…

Eine „artistische Sensation“  aus Kuba: Das Duo Leosvel und Diosmani. Leosvel streckte sich an einer fünf Meter hohen Metallstange komplett in die Horizontale – seinen Körper nur mit beiden Händen an der Stange haltend und sein Partner machte auf seinen Bauchmuskeln einen Handstand. Damit haben sie Dieter  Bohlen schon beim „Supertalent“ schwer begeistert.

Eine unglaubliche Horrortanz-Zaubershow mit der zwölfköpfige Gruppe „Magus Utopia“ aus Holland mit einer  skurrile Choreographie: Schöpfer und Darsteller Marcel Kalisvaart hatte sich gerade  mit seinem hässlichen Schlafanzug ins Bett gelegt, da stieg er auch als Zombie schon wieder auf. Und als er zu guter Letzt in einen kleinen Käfig gesperrt wurde und dieser an der Decke baumelnd durchbohrt und angezündet wurde, wachte er sogleich in seinem Bett wieder auf – wieder im Schlafanzug. Wie kann das sein??

Spektakulär waren auch  die waghalsige Trapeznummern des Duos High Tension (Deutschland/Schweiz) und der sinnliche Flug der Japanerin Yuchan Iizuka an Gurten durch den Artistenhimmel. Sie war in ihren Spitzendessous genauso ein Augenschmaus wie für die die holde Weiblichkeit u.a. Oleg Izossimov (Moskau) in seinem knappen weißen Trikot: in einer Mischung aus Eleganz und Ballett zeigte er einen unglaublicher Balance-Akt.

Die Groupe Dobrovitskyi aus Russland in Bäckerkleidung an Flugstangen und Trapez: fliegende Menschen die mit Saltos durch die Luft fliegen und in den Armen des Fängers landen. D. h. die Bäckermadls wurden zu fetziger

Rock ’n’Roll Musik von Elvis Presley durch die Luft geschleudert und die Bäckerburschen fingen sie auf.

Zum Lachen gab es etwas mit dem Bauchredner Marc Métral aus Frankreich mit seinem Hund Lilli, der scheinbar sprechen kann. „Wau-wau“ konnte er zwar nicht sagen, aber „Miau“.

Die zehnköpfigen Kraft- und Luftakrobaten „Khadgaa“ aus der Mongolei in ihren folkloristischen Kostümen baute menschliche Pyramiden, stemmte Gewichte und wirbelte die Damen  mit Leichtigkeit durch die Luft. Und nein, der Sänger war nicht im Stimmbruch und die Geige war auch nicht verstimmt: so klingt eine  mongolische Pferdekopfgeige

zum mongolischen Kehlkopfgesang Höömij. Fremde Klänge für unsere Ohren.

Während des lang anhaltenden Beifalls am Ende der über 3-stündigen Show ergossen sich Glitzerschlangen und Luftballons auf Bühne und Saal. 45 Artisten aus 15 Nationen zeigten wieder mal eine überwältigende Show. Wir waren begeistert und sicher nicht zum letzten Mal im Neujahrsvarieté.

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CATERINA CORNARO (Oper von Gaetano Donizetti) im Stadttheater Gießen am 6. Jan. 2022 Eine grandiose Vorstellung!

CATERINA CORNARO (Oper von Gaetano Donizetti) im Stadttheater Gießen am 6. Jan. 2022 Eine grandiose Vorstellung!

Bei der Auswahl des Theaterprogramms für die Saison 2022/2023 fiel unsere Wahl auf dieses unbekannte Werk von Donizetti.

Das Gießener Theater hatte in den letzten Jahren schon mehrfach in Vergessenheit geratene Opern von Donizetti auf dem Spielplan, die uns alle begeistert haben: 2004 Lucretia Borgia, 2010 La Favorita und 2015 Linda di Chamounix. Vor allem die lebhafte und temperamentvolle Musik Donizettis ist immer wieder ein Genuss.

Und wer ist Caterina Cornaro? (nein nicht Corona)  Eine Oper, die seit der Uraufführung 1844 noch auf keiner deutschen Bühne zu erleben war. Vor Beginn der Vorstellung lief im Schnelldurchlauf eine Bilderserie über die historischen Hintergründe der Titelfigur. Dabei waren Parallelen zu Promi-Hochzeiten aus der jüngsten Vergangenheit, die beim Publikum ein Schmunzeln hervorriefen.

 

Carina Cornaro wurde im 15. Jahrhundert als venezianische Patriziertochter im Alter von vierzehn Jahren mit dem König von Zypern zwangsverheiratet, um den Inselstaat unter den politischen Einfluss von Venedig zu bringen. Dort wird sie zum Spielball der Mächtigen, die ihr bitteres Los tapfer erträgt.

In der Gießener Inszenierung steht  Caterina in einer edlen Staatsrobe aus Seidendamast  in einer Vitrine, von wo aus sie den Ereignissen tatenlos zuschauen muss. „Und die schöne Braut – sie weinet“. Nach dem Tod ihres Gatten rafft sie ihren Rock, macht einen großen Schritt aus der Vitrine heraus und  appelliert als neue Herrscherin an Mut und Zuversicht der Zyprioten. Wie die  historische Caterina Cornaro,  die nach dem Tod ihres Mannes 1473 zur letzten und geliebten Königin von Zypern wurde.

 

Von dem neuen  jungen Ensemble des Theaters ist vor allem die in Montevideo geborene  Julia Araújo in der Rolle der Caterina Cornaro  mit ihrem hervorragenden Sopran zu  nennen. Grga Peros als Lusignano – König von Zypern  – ist seit 2016 Ensemblemitglied im Gießener Theater. Er  sieht nicht nur gut aus, sondern singt auch noch wie ein junger Gott. Und seit September 2020 ist der armenischstämmige Dirigent Vladimir Yaskorski Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor.

Er dirigierte die Partitur mit richtig viel Schmackes. 

Fazit:  Das war Spitze!

Bei der Auswahl des Theaterprogramms für die Saison 2022/2023 fiel unsere Wahl auf dieses unbekannte Werk von Donizetti.

Das Gießener Theater hatte in den letzten Jahren schon mehrfach in Vergessenheit geratene Opern von Donizetti auf dem Spielplan, die uns alle begeistert haben: 2004 Lucretia Borgia, 2010 La Favorita und 2015 Linda di Chamounix. Vor allem die lebhafte und temperamentvolle Musik Donizettis ist immer wieder ein Genuss.

Und wer ist Caterina Cornaro? (nein nicht Corona)  Eine Oper, die seit der Uraufführung 1844 noch auf keiner deutschen Bühne zu erleben war. Vor Beginn der Vorstellung lief im Schnelldurchlauf eine Bilderserie über die historischen Hintergründe der Titelfigur. Dabei waren Parallelen zu Promi-Hochzeiten aus der jüngsten Vergangenheit, die beim Publikum ein Schmunzeln hervorriefen.

 

Carina Cornaro wurde im 15. Jahrhundert als venezianische Patriziertochter im Alter von vierzehn Jahren mit dem König von Zypern zwangsverheiratet, um den Inselstaat unter den politischen Einfluss von Venedig zu bringen. Dort wird sie zum Spielball der Mächtigen, die ihr bitteres Los tapfer erträgt.

In der Gießener Inszenierung steht  Caterina in einer edlen Staatsrobe aus Seidendamast  in einer Vitrine, von wo aus sie den Ereignissen tatenlos zuschauen muss. „Und die schöne Braut – sie weinet“. Nach dem Tod ihres Gatten rafft sie ihren Rock, macht einen großen Schritt aus der Vitrine heraus und  appelliert als neue Herrscherin an Mut und Zuversicht der Zyprioten. Wie die  historische Caterina Cornaro,  die nach dem Tod ihres Mannes 1473 zur letzten und geliebten Königin von Zypern wurde.

 

Von dem neuen  jungen Ensemble des Theaters ist vor allem die in Montevideo geborene  Julia Araújo in der Rolle der Caterina Cornaro  mit ihrem hervorragenden Sopran zu  nennen. Grga Peros als Lusignano – König von Zypern  – ist seit 2016 Ensemblemitglied im Gießener Theater. Er  sieht nicht nur gut aus, sondern singt auch noch wie ein junger Gott. Und seit September 2020 ist der armenischstämmige Dirigent Vladimir Yaskorski Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor.

Er dirigierte die Partitur mit richtig viel Schmackes. 

Fazit:  Das war Spitze!

Hundepark Stadttheater Gießen am 11. Dezember 2022

Hundepark Stadttheater Gießen am 11. Dezember 2022

Zum ersten Mal wieder im Theater nach 2 Jahren Corona-Pause

 

Am 11. Dezember 2022 sahen wir im Stadttheater Gießen das Schauspiel „Hundepark“ nach dem preisgekrönten

Roman der finnisch-estnischen Schriftstellerin Sofi Oksanen, erschienen 2019.

Hauptfiguren von »Hundepark« sind Olenka und Daria, die  in der Ostukraine eine lukrativen Agentur betreiben, in

welcher Frauen als Leihmütter und Eizellenspenderinnen für reiche kinderlose Ehepaare aus Ost und West angeworben werden.

Als ein Mord geschieht, flüchten beide nach Finnland und begegnen sich 2016 in Helsinki im Hundepark zufällig wieder. Von hier aus wird die Geschichte in zeitlichen Sprüngen rückblickend erzählt mit Einblendungen von Zeit- und Ortsangaben – teilweise etwas verwirrend. So erfahren wir  immer mehr über den Aufstieg und Fall Olenkas. Mit dabei: Mord, Betrug, reiche Oligarchenfrauen, Drogenhandel, Armut rund um die Ausbeutung ihrer Kundinnen.

Eine am Bühnenrand postierte Live-Band erzeugt mit schrillen Outfits einen seltsamen Popsound mit ukrainischen und deutschen Liedern. Die Sängerinnen: vier junge Frauen aus Gießen mit ukrainischen Wurzeln.

Nach der Pause waren ihre Instrumente zugehängt. Die Szenen werden kürzer, die Dialoge hektischer – und auf einmal war Ende.

Keine leichte Kost, aber eine beeindruckende Vorstellung – es machte uns nachdenklich. Das brisante Thema wurde gut  umgesetzt von der neuen Intendantin Simone Sterr und ihrem Team.

Am Ende gab es verdienten Applaus für alle Mitwirkenden.

Die Theatersaison beginnt

Die Theatersaison beginnt

 

Nach 2 Jahren Theaterabstinenz starten wir jetzt wieder in die neue Saison. Wir sind der Empfehlung des Theaters gefolgt und haben bereits Karten für die folgende Vorstellungen reservieren lassen:

 

Sonntag 11.12.2022 18:00 Uhr. HUNDEPARK (Schauspiel der finnischen Bestsellerautorin Sofi Oksanen)

Als Krimi konzipiert, bewegen sich die Figuren in „Hundepark“ zwischen Finnland und der Ukraine. Anhand der Geschichte zweier junger Frauen aus dem Donbass, die dort in die Strukturen einer gefährlichen Agentur gelangen, werden die Machtverhältnisse der Fruchtbarkeitsindustrie im Osten enthüllt: reiche Europäerinnen erfüllen sich auf Kosten ärmerer Frauen aus dem Osten ihren Kinderwunsch mit Eizellenspenden. „Hundepark“ erzählt von einer Frau, die auch nach der Flucht nach Finnland der Sehnsucht nach ihrem verlorenen Kind nicht entkommen kann und von rücksichtslosen Mächten gejagt wird.

                                                                                                                                                                                            

Freitag, 6.1.2023 19.30 Uhr. CATARINA CORNARO (Oper von Gaetano Donizetti)

Erzählt wird die Geschichte der historischen Figur Caterina Cornaro, Tochter eines einflussreichen venezianischen Dogen, die ihre Liebeshochzeit abblasen musste, und mit 14 Jahren gegen ihren Willen mit dem König von Zypern verheiratet wurde. Als bald darauf ihr Mann stirbt, übernimmt Catarina die Regentschaft und wird 1474 zur Königin von Zypern gekrönt. Erst 14 Jahre später, als sie aus Machtinteressen zum Rücktritt gezwungen wird, kehrt sie nach

Venedig zurück.

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Freitag, 31.03.2023 – 19.30 Uhr TOSCA, Oper von Giacomo Puccini

Puccinis weltberühmte Oper vor dem Hintergrund einer Diktatur: Die Hauptfiguren, drei junge Menschen, müssen ihre Entscheidungen treffen. Auch Tosca, die Titelheldin und gefeierte Künstlerin, erkennt erst spät, dass sie sich, um ihre Liebe zu retten, nicht in der Kunst verlieren kann, sondern handeln muss.                                                                        

 

Freitag, 05.05.2023 – 19.30 Uhr  MÄDCHENSCHULE (Schauspiel der chilenischen Autorin Nona Fernández)

Eine Stadt in Chile: Während sich draußen vor der Schule gewaltsame Demonstrationen abspielen, entdeckt ein Lehrer drei Schülerinnen in einem Lüftungsschacht. Sie seien 17, behaupten sie, und nach einer Demonstration in dieses Versteck geflüchtet. Aber vor dem Lehrer stehen erwachsene Frauen. Ihr Kampf stammt aus einer anderen Zeit, dass sie in den Untergrund gingen, ist 30 Jahre her. Nun erfahren sie wieder von Aufständen – ein Zeitsprung! Was ist aus der damals umkämpften Demokratie geworden?

Temporeich, lustig und zugleich tiefernst verwebt Mädchenschule die Zeitebenen und weist dabei weit über die chilenische Geschichte

Donnerstag, 22.06.2023 19:30 Uhr „La Clemenza di Tito“ (Oper von W. A. Mozart)

„La Clemenza di Tito“ = „Die Milde des Titus“ ist ein Loblied auf die Güte und Milde des römischen Herrschers Titus in Mozarts letzter Oper. Die Handlung spielt in Rom im Jahr 79 und erzählt die Geschichte des Kaisers Titus. Allen Verschwörungen, Komplotts und Attentaten auf sein Leben zum Trotz lässt Titus am Ende Milde walten und spricht alle Beteiligten frei. Seine Toleranz geht soweit, dass er lieber auf die Herrschaft verzichten will als einen Freund zu verlieren.                                                                                                                                                                       

 

Da unsere geplanten Veranstaltungen meistens recht schnell ausgebucht sind, bitten wir um baldige Anmeldungen zu den oben genannten Aufführungen, auch wenn die meisten Vorstellungen erst im nächsten Jahr sind. Dies nicht zuletzt deswegen, weil wir beim Stadttheater Gießen eine Sammelbestellung abgeben und daher jeweils sehr gute Karten  erhalten. Sollten Sie einen bereits gebuchten Termin doch nicht wahrnehmen können, besteht die Möglichkeit, die Karten bis 14 Tage vor der geplanten Vorstellung an uns zurückzugeben.

Anmeldungen nehmen entgegen:

Gisela Schmiedel Tel. 06406/2222 oder mail: gs0412@gmx.net

Hiltrud Kriep Tel. 06407/7150 oder mail: hiltrud.kriep@web.de

Evi Zakel Tel. 06406/9236555 oder mail: evi.zakel@googlemail.com

 

Neujahrskonzert im Rathaus Gießen

Neujahrskonzert im Rathaus Gießen

Nach längerer Corona-Pause gibt es also wieder was zu berichten. Und so möchten wir auch an dieser Stelle auf eine interessante Veranstaltung aufmerksam machen:

 

  Neujahrskonzert im Hermann Levi-Saal, Gießen Rathaus

  1. Januar 2022 17.00 Uhr

 mit dem Streichensemble der neuen Philharmonie Rhein-Main

Musikalische Leitung: Jochen  Heibertshausen

 

 

Leider ist es uns aufgrund der verlangten Sicherheitsvorkehrungen nicht möglich, als Gruppe ein größeres Kartenkontingent oder auch einen Bus zu ordern. Es besteht für Interessierte jedoch die Möglichkeit in Eigenorganisation an dem sicherlich interessanten Konzert teilzunehmen.

Der Dirigent Jochen Heibertshausen dürfte vielen kein Unbekannter sein. Aktuell ist der im Gießener Theater in der Ein-Personen-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ als Kontrabassist engagiert.

Weniger bekannt dürfte Hermann Levi sein (geboren am 7. Nov. 1839) Er wuchs zunächst in Gießen auf und galt als pianistisches Wunderkind. Obwohl aus bedeutenden jüdischen Familien stammend, war er mit Richard Wagner freundschaftlich verbunden und dirigierte vorwiegend seine Werke.

Im Gießener Musikerviertel ist eine Straße nach ihm benannt, ebenso in München und Bayreuth, wo er Generalmusikdirektor und Hofkapellmeister tätig war. Im Theaterpark der Stadt Gießen wurde zudem im Jahr 2007 eine Büste aufgestellt, an deren Sockel die wichtigsten Stationen aus Levis Leben auf einer Tafel wiedergegeben werden.

Der Konzertsaal im Rathaus von Gießen wurde im November 2014 in Hermann-Levi-Saal umbenannt.

GS