Durchsuchen nach
Kategorie: Aktuelles

Neujahrskonzert im Rathaus Gießen

Neujahrskonzert im Rathaus Gießen

Nach längerer Corona-Pause gibt es also wieder was zu berichten. Und so möchten wir auch an dieser Stelle auf eine interessante Veranstaltung aufmerksam machen:

 

  Neujahrskonzert im Hermann Levi-Saal, Gießen Rathaus

  1. Januar 2022 17.00 Uhr

 mit dem Streichensemble der neuen Philharmonie Rhein-Main

Musikalische Leitung: Jochen  Heibertshausen

 

 

Leider ist es uns aufgrund der verlangten Sicherheitsvorkehrungen nicht möglich, als Gruppe ein größeres Kartenkontingent oder auch einen Bus zu ordern. Es besteht für Interessierte jedoch die Möglichkeit in Eigenorganisation an dem sicherlich interessanten Konzert teilzunehmen.

Der Dirigent Jochen Heibertshausen dürfte vielen kein Unbekannter sein. Aktuell ist der im Gießener Theater in der Ein-Personen-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ als Kontrabassist engagiert.

Weniger bekannt dürfte Hermann Levi sein (geboren am 7. Nov. 1839) Er wuchs zunächst in Gießen auf und galt als pianistisches Wunderkind. Obwohl aus bedeutenden jüdischen Familien stammend, war er mit Richard Wagner freundschaftlich verbunden und dirigierte vorwiegend seine Werke.

Im Gießener Musikerviertel ist eine Straße nach ihm benannt, ebenso in München und Bayreuth, wo er Generalmusikdirektor und Hofkapellmeister tätig war. Im Theaterpark der Stadt Gießen wurde zudem im Jahr 2007 eine Büste aufgestellt, an deren Sockel die wichtigsten Stationen aus Levis Leben auf einer Tafel wiedergegeben werden.

Der Konzertsaal im Rathaus von Gießen wurde im November 2014 in Hermann-Levi-Saal umbenannt.

GS

 

Die Verleihung „Förderpreis Kulturregion Landkreis Gießen“ – und kaum einer hats mitgekriegt

Die Verleihung „Förderpreis Kulturregion Landkreis Gießen“ – und kaum einer hats mitgekriegt

Link zum Video

Mit dem Kulturförderpreis unterstützt und fördert der Landkreis Gießen bestehende kulturelle Angebote in Städten, Gemeinden und Dörfern. Das Schwerpunktthema lautete dieses mal „grenzen_los Kultur“.
Unsere Bewerbung hatte die Jury überzeugt: die Landrätin Anita Schneider teilte uns mit, die Jury habe entschieden, dass der Kulturring unter der Vielzahl der eingegangenen Bewerbungen einen der 3 Hauptpreise erhalten wird. Über diese besondere Würdigung unserer Arbeit haben wir uns natürlich sehr gefreut. Obwohl in den hiesigen Tageszeitungen über die Preisverleihung berichtetet wurde, ist das bei der Bevölkerung und den örtlichen Politikern kaum angekommen.

Nun konnte leider wegen der Corona-Pandemie keine feierliche Veranstaltung im großen Rahmen durchgeführt werden und daher wurden die Preise erstmals digital überreicht. Das hieße, die Preisträger sollten kleine Videos drehen, die dann in der Kulturförderwoche vom 3.8. bis 8.82020 auf der Facebookseite des Landkreises veröffentlicht wurden.

Die in der Medienarbeit erfahrene Fotogruppe des Kulturrings Allendorf produzierte daraufhin einen sehenswerten Videoclip mit Musik und Text über das Lumdatal – dem Einzugsgebiet des Kulturrings. Der zweite Teil des Films spielte auf dem Gelände des Busunternehmens Plus Bus Tours Lich in Londorf. Der gesamte Vorstand hatte sich als Statisterie am Filmset eingefunden und der erste Vorsitzende Herwig Stein stellte mit dem Siegerpokal in der Hand die Arbeit des Kulturrings vor. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass bald wieder weitere Veranstaltungen angeboten werden können, wenn sich die Corona-Wolken verzogen haben.

(Wie wir heute wissen, ist selbst am Ende des zweiten Coronajahres noch kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.)

In der Kulturförderwoche wurden nun die Preise „digital“ vergeben, d.h. auf der Facebookseite des Landkreises Gießen. Die Laudatio hielt zunächst Dr. Bernd Wieszorek, Bürgermeister von Lollar und Mitglied der Jury. Er zeigte sich beeindruckt, dass der Kulturring ein „All-Inklusive-Kulturpaket“ schnürt, indem er die Gesamtorganisation übernimmt und es so den Bewohnern des Lumdatals ermöglicht, an Kultur teilzunehmen. Landrätin Anita Schneider fand es u.a. eine tolle Leistung, dass jährlich ca. 600 Teilnehmer an unseren vielfältigen Veranstaltungen teilnehmen. Auch fand sie es bemerkenswert, dass unsere Angebote nicht nur Theaterbesuche beinhalten, sondern auch Tagesfahrten zu kulturell interessanten Orten.

Und anderes als in den vergangenen Jahren gab es 3 Hauptpreise in Höhe von je 3.000,00 €. Mit diesem Geld planten wir eine Festveranstaltung zum 70jährigen Bestehen des Kulturrings Allendorf, welches in diesem Jahr groß gefeiert werden sollte. Doch da noch immer die Viren toben, wurde auch dieses Fest verschoben.

Hurra – wir leben noch !

Hurra – wir leben noch !

Hurra – wir leben noch!
In letzter Zeit erhielten wir vermehrt Anfragen nach Veranstaltungen des Kulturrings Allendorf/Lda.
Ja, uns gibt es noch. Aber für unseren großen Verein ist es derzeit immer noch nicht möglich,
coronokonforme Events anzubieten. Aber es tut sich was:
Unsere Website www.kulturring-allendorf wird zur Zeit aktualisiert und in Zukunft wird es
möglich sein, sich über das neue Anmeldeportal für die geplanten Veranstaltungen anzumelden.
Gleichzeitig kann man sich natürlich weiterhin bei unserer Johanna Muth und evtl. weiteren
Ansprechpartner melden und dabei – wie gehabt – auch ein Schwätzchen halten.
Und was gibt es für Veranstaltungen? Aufgrund der aktuellen Coronalage wurde die für November
geplante Jahreshauptversammlung letztendlich doch abgesagt. Diese wird voraussichtlich Anfang
nächsten Jahres nachgeholt, gleichzeitig mit der Mitgliederversammlung für 2021. Außerdem
hätten wir in diesem Jahr mit einem Festakt das 70jährige Bestehen des Kulturrings feiern können –
auch dieses konnte leider nicht mehr durchgeführt werden.
Lediglich das 2 mal verschobene Musical „Robin Hood“ von Chris de Burgh im Schlosstheater
Fulda steht noch auf dem Veranstaltungskalender. Die damals georderten 58 Karten haben ihre
Gültigkeit behalten.
Im ersten Vierteljahr des letzten Jahres konnten noch über 150 Teilnehmer drei tolle Vorstellungen
im Stadttheater Gießen besuchen. Viele weitere geplante Ausflüge und Besichtigungen sind dann
leider nicht mehr zustande gekommen. Auch die Fotogruppe des Kulturrings konnte nur eine
Exkursion durchführen – diese führte im Oktober 2020 in das Weltkulturerbe Mittelrheintal. (Foto)
Aber für das neue Jahre haben wir bereits einiges ins Auge gefasst und sind guter Dinge, dass wir
das eine oder andere auch durchführen können. Theaterbesuche für eine ganze Gruppe sind im
Moment wegen den erforderlichen Modalitäten schwerlich zu organisieren. Aber dann freuen wir
uns auf die Spielzeit 2022/2023 wenn die neuen Intendantinnen Simone Sterr und Ann-Christine
Mecke die Nachfolge von Cathérine Miville antreten. Wir sind gespannt.
GS

Theaterprogramm 2019 / 2020

Theaterprogramm 2019 / 2020

Im Stadttheater Gießen besuchen wir die folgenden Aufführungen:

Donnerstag, 19. 09.2019 – 19:30 „Tyll“ (= Till Eulenspiegel)
(Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann)
In seinem gefeierten Bestseller TYLL erzählt Kehlmann eine fiktive Lebensgeschichte von Till Eulenspiel. Er greift auf vorhandene Anekdoten über Eulenspiegel zurück und versetzt die Geschichte des Narren in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland.
Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn – und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben.
Preis pro Person 28,00 €

Freitag, 22.11.2019 – 19:30 WIR – Die Schwätzer“ in Gießen
(Operettenrevue mit Musik von Jacques Offenbach)
Die drei Gießener Schwätzer Mariechen, Waldemar und Justus stören die Probe einer Operette von Jacques Offenbach und fordern eine Umbesetzung: sie selbst möchten in die Rolle der Schauspieler schlüpfen. Eine Revue mit Highlights auf Offenbachs vielen Operetten.
Eine Operette mit viel Musik aus dem so reichen Schaffen des Großmeisters Jacques Offenbach.
Preis pro Person 36 ,00€

Sonntag, 12. 01. 2020 – 19:30 „Der Barbier von Sevilla“
(Oper von Gioachino Rossini in ital. Sprache)
Eine der beliebtesten komischen Opern des Italieners Gioachino Rossini erzählt die Geschichte des Grafen Almaviva, der sich in die hübsche Rosina verliebt hat. Aber auch der alte Dr. Bartolo hat ein Auge auf sie geworfen und würde sie gerne heiraten. Mit Hilfe von Alamavivas Freund, dem Figaro und nach vielen Verwechslungen gibt es dann doch ein Happyend.
Preis pro Person 36,00 €

Freitag, 07.02.2020 – 19:30 „Der Vorname“
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière
Ein gemütlicher Abend mit gutem Essen in familiärem Kreis soll es werden. Pierre und seine Frau Elisabeth haben eingeladen. Elisabeths Bruder Vincent und seine schwangere Lebensgefährtin verkünden im Scherz, dass sie ihr ungeborenes Kind Adolf nennen werden. Es beginnt eine Diskussion über falsche und richtige Vornamen. Der Abend eskaliert, als die schlimmsten Jugendsünden und die größten Geheimnisse aller Gäste ans Licht kommen
Preis pro Person 25,00 € / 28,00 €.

Freitag, 06.03.2020 – 19.30 „Spatz und Engel“ – Theaterstück mit Musik
Edith Piaf, der „Spatz von Paris“ und Marlene Dietrich, der „blaue Engel“, waren zwei der bekanntesten Diven des 20. Jahrhunderts und pflegten eine intensive Freundschaft. Die Geschichte diese beiden Weltstars mit deren unvergesslichen Chansons wie „La vie en rose“, „Frag nicht, warum ich gehe“„Milord“, „Sag mir, wo die Blumen sind“ oder „Non, je ne regrette rien“ präsentieren Sophie Berner und Andrea M. Pagani.
Unvergesslich geblieben sind uns die beiden Darsteller in der Komödie I WANNA BE LOVED BY YOU : Sophie Berner als Marylin Monroe und Andreas Pagani als ihr Psychiater Dr. Greenson.
Preis pro Person 25,00 € /28,00 €

Ihre Anmeldungen nimmt gerne entgegen:

Johanna Muth
Friedrich Ebert-Str. 23
35469 Allendorf/Lda.
Tel. 06407/7429

 

Haben Sie Interesse an unseren vielseitigen Angeboten?

Werden Sie Mitglied im Kulturring Allendorf e.V. bei einem Jahresbeitrag von nur 3,00 €!
Bitte beachten Sie jeweils unsere Ankündigungen in den örtlichen Nachrichten.

Ehrung Johanna Muth für 30-jährige Tätigkeit als Theaterorganisatorin

Ehrung Johanna Muth für 30-jährige Tätigkeit als Theaterorganisatorin

Eine freudige Überraschung erwartete die Theaterfrauen des Kulturrings Allendorf bei der Vorstellung des neuen Programms für die Saison 2019/2020 im Foyer des Stadttheaters:
Die Intendantin Christine Miville ehrte Johanna Muth mit einem Blumenstrauß für ihre 30jährige Tätigkeit als Organisatorin der Theaterfahren. Auch die anderen Besucher zeigten sich beeindruckt von Johannes Engagement.

Villa Dolorosa – drei missratene Geburtstage im Stadttheater Gießen am Freitag, den 14. Juni 2019

Villa Dolorosa – drei missratene Geburtstage im Stadttheater Gießen am Freitag, den 14. Juni 2019

Frei nach Tschechows „Drei Schwestern“ sahen wir im Stadttheater Gießen als letztes Schauspiel in dieser Saison im Großen Haus „Villa Dolorosa“, eine schwarze Komödie von Rebecca Kricheldorf, die Tschechows Figuren in die Gegenwart versetzt:

Die Schwestern Freudenbach – Irina, Mascha und Olga – feiern mal wieder Geburtstag. Sie leben mit Bruder Andrej in der maroden Familienvilla, verbrauchen ihr Erbe und langweilen sich. Während Olga wider Willen und ohne jegliches Interesse Direktorin ihrer Schule wird, wechselt Irina ihre Studienfächer genauso oft wie ihre Verehrern. Und Mascha ist unglücklich verheiratet, verguckt sich aber in verheirateten Freund ihres Bruders Andrej. Alle haben kein richtiges Ziel und sind nicht in der Lage, Entscheidungen zu treffen, um ihre Situation zu verbessern bzw. zu ändern. Ausnahme ist Janine, auf die die Schwestern wegen ihrer ärmeren Herkunft herabschauen: Im Gegensatz zu ihren Schwägerinnen ist sie fähig, etwas zu tun und gründet sogar eine Familie mit Andrej.

Ein interessantes Thema – schauspielerisch sehr gut in Szene gesetzt, allerdings war man am Ende auch der Meinung, dass EIN missratener Geburtstag ausgereicht hätte.

Fahrt nach Haina am 16. September 2018

Fahrt nach Haina am 16. September 2018

Als letztes Event im Allendorfer „Kultursommer“ stand unsere Fahrt zu den Klosterkonzerten in Haina auf dem Programm. Zunächst begann um 14.00 Uhr die Führung durch das Kloster.
Dieses ehemalige Kloster ist eines der wenigen original erhaltenen gotischen Zisterzienserkloster. 1188 gegründet, erwarb es durch Schenkungen, Kauf und Tausch reichen Grundbesitz zwischen Kassel und Frankfurt und gehörte zu den wohlhabenden mittelalterlichen Klöstern des Ordens.

Durch einen kleinen Eingang betraten wir einen schmucklosen Kirchenraum mit 75 m Länge und 20 m Höhe. Architektur und Ausstattung sind schlicht, wie es die Regeln der Zisterzienser fordern, lediglich die farbigen Fenster bilden hier eine Ausnahme. Interessant war die Chorschranke – eine Rarität in Deutschland. Sie trennte beim Gottesdienst die Priesterkaste von den Laienbrüdern.
Durch den Kreuzgang gelangten wir in einen wunderschönen Innenhof und von dort ins Refektorium, dem Speisesaal des Klosters, wo ein Gemälde des Malers Tischbein hing: „Christus auf dem Ölberg.“

Unser Führer tat sein bestes, um uns sein großes Wissen über die Kirchengeschichte und das karge Leben der Mönche zu vermitteln. Interessant wäre es allerdings auch gewesen, etwas über die heutige Nutzung des Klosters als Heilstätte sowie über den Maler Tischbein zu erfahren. Daher an dieser Stelle einige Infos:

1527 wurde das Kloster nach Einführung der Reformation durch Landgraf Philipp von Hessen aufgehoben. Ein großer Teil der klösterlichen Besitzungen Hainas wurde der im gleichen Jahr gegründeten Marburger Philipps-Universität übertragen, die somit die erste protestantische Universität der Welt war. Das Kloster wandelte Philipp in ein Landeshospital für arme Männer in seinem Land um. Ab dem 19. Jahrhundert war die Einrichtung Heil- und Pflegeanstalt. Heute wird das Krankenhaus von der VITOS GmbH in moderner und zeitgemäßer Form geführt und gliedert sich in 4 Abteilungen:
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Klinik für forensische Psychiatrie
Heilpädagogische Einrichtung –
Begleitender Psychiatrischen Dienst, vormals Wohn- und Pflegeheim.
Darüber hinaus verfügt Vitos Haina über eine eigene Bauverwaltung mit angegliederten Werkstätten.
Vitos beschäftigt ca. 1.000 Mitarbeiter

Un vom Maler Tischbein wollte mer ja auch was wisse:
In einem kleinen Haus an der Klostermauer lebte die Künstlerfamilie Tischbein. Am bekanntesten wurde der Goethe-Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, dessen Bild „Goethe in der Campagna“ wohl das bekannteste Goethebild ist. Es zeigt Goethe mit einem übergroßen Hut und einem weißen Gewand gekleidet vor einer römischen Landschaft sitzend. Angeblich soll es Tischbein für das Kloster gemalt haben – heute hängt es im Städel-Museum in Frankfurt. Unverkäuflich – unbezahlbar.
Das Hainaer Tischbein-Haus ist seit 2014 nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, weil zu wenig Besucher kamen. Gelegentlich präsentiert das Kloster Ausstellungen über die Malerfamilie Tischbein mit ihren 16 aktiven Künstlern.

Anschließend war „Kaffeetrinken“ angesagt. Unser Vorsitzender Herwig Stein hatte uns schon lange vorher im Klostercafe „Zum alten Amtshaus“ angemeldet, doch wenige Tage vor unserem Besuch kam die Absage. So mußte umdisponiert werden. Glücklicherweise konnten wir in der nahe gelegenen Pizzeria Brar einkehren, wo auch schon Kaffee und Kuchen für uns bereit stand. Und der gute Herr Magel von der Firma „Plus Bus Tours Lich“ fuhr mit seinem großen Bus die Fußkranken sogar bis zum Cafe.

Daran anschließend ging es zum eigentlichen Hauptgrund unseres Besuchs:
Sinfonisches Abschlusskonzert mit dem Marburger Kammerorchester unter Leitung von Jens Amend.
Wir hörten Werke u.a. von Joseph Haydn, Felix Mendelssohn-Bartholdy und W.A. Mozart.
Eine ungarisch-rumänische Cellistin mit dem unaussprechlichen Namen Csilla Cecskes Aved brachte einige Solostücke zu Gehör, welche mit viel Beifall belohnt wurde. Und natürlich gab es am Ende des 1 1/2stündigen Konzerts auch reichlich Applaus für das gesamte Orchester.

Glücklicherweise hatte Jens Amend in der vollen Klosterkirche die vorderen Bänke und mehrere bequeme Stuhlreihen im Querschiff für uns reserviert. Jens Amend ist mit dem Marburger Kammerorchester bzw. auch als Organist in der Vergangenheit mehrmals in der Allendorfer Kirche und im „Dom zu Rabenau“ aufgetreten.
Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende und gegen 19.00 Uhr traten wir wieder die Heimreise an.
GS

Carmina burana von Carl Orff in der Rittal Arena Wetzlar am 25.5.2018

Carmina burana von Carl Orff in der Rittal Arena Wetzlar am 25.5.2018

Das war wieder mal eine Vorstellung der Extra-Klasse. Im besonderen Ambiente der Rittal-Arena hörten wir Chor und Extrachor des Stadttheaters Gießen, den Gießener Konzertverein, die Wetzlarer Singakademie sowie die Frankfurter Singakademie – ein gewaltiges Klangereignis mit über 200 Sängern. Es spielte das Philharmonische Orchester Gießen mit seinen rund 60 Instrumentalisten. Die musikalische Gesamtleitung hatte Jan Hoffmann.

Als Solisten hörten wir:

Sopran: Antje Bitterlich

Tenor: Clemens Kerschbaumer

Bariton: Grga Peros

Mit seiner szenischen Kantate CARMINA BURANA aus dem Jahr 1937 schuf Orff ein monumentales Werk für Chor, Solisten und Orchester. Die mittelalterliche Handschrift aus dem 12. Jahrhundert stammen zwar aus dem Kloster Benediktbeuern, beinhalten aber keineswegs kirchliches Liedgut.

Jeder der drei Gesänge hat ein eigenes Thema. Die Lieder werden zum Teil in alter deutscher

Sprache und in Latein gesungen. Es beginnt mit einem gewaltigen Chor zu Ehren der Schicksalsgöttin Fortuna und ihrer Macht. Alles dreht sich dann um die Lebensfreude

Der zweite Teil ist die Schilderung eines derben, mittelalterlichen Saufgelages. Im letzten Gesang stehen Liebe und Sehnsucht im Mittelpunkt.

Mit lang anhaltenden stehenden Ovationen belohnten die rund 1400 Zuhörer die grandiose Vorstellung. Wir waren alle begeistert, so eine tolle Aufführung hatten wir lange nicht mehr erlebt.

Es war das dritte städteübergreifende Projekt des Gießener Theaters nach Verdis „Requiem“ 2013 und Felix Mendelssohn-Bartholdys „Elias“ 2016.

GS

Samstag, den 11. August 2018 Freilichtbühne Hallenberg: My fair Lady

Samstag, den 11. August 2018 Freilichtbühne Hallenberg: My fair Lady

Aufgrund der großen Nachfrage fuhren wir auch hier mit 2 Bussen nach Hallenberg. Das diesjährige Erwachsenenstück „My fair Lady“ war wieder ein voller Erfolg. Szenenapplaus, Gelächter, Mitsummen bei den bekannten Songs und witzige Kommentare.

Wir haben uns köstlich amüsiert. Es gab mehrmals Szenenapplaus und am Ende Standing Ovation für die tollen Akteure.

Viele konnten sich noch an die Filmfassung mit Paul Hubschmid in der Rolle des Professor Higgins erinnern. Dieser wettet mit Oberst Pickering, dass er aus dem Blumenmädchen Eliza durch Sprach- und Benimmunterricht eine vornehme Lady machen kann.

Fast alle Lieder sind Gassenhauer geworden: „Es grünt so grün“, „Mit ´nem kleenen Stückchen Glück“, „Ich hätt´getanz heut´ Nacht“ und viele andere. Bis zum Happy End gibt es noch zahlreiche Verwicklungen und Missverständnisse.

Da unsere „Stammkneipe“ Der wilde Zimmermann an diesem Tag keine 75 Personen bewirten konnte, speisten wir erstmals im Anschluss an die Vorstellung im „Sauerländer Hof“, den uns Frau Lich empfohlen hatte. Eine Speisekarte zur Vorbestellung für das Abendessen hatte Herr Stein bereits im Bus ausgegeben.

West Side Story

West Side Story

Aufgrund der großen Nachfrage fuhren wir am Sonntag, den 27. Mai 2018  mit 2 Bussen nach Kassel ins Staatstheater. Wir waren rechtzeitig da und nahmen erwartungsvoll unsere Plätze ein.

Jedoch wurden wir zunächst von der Intendanz davon unterrichtet, dass sich die Vorstellung etwas verzögert, da zwei Posaunisten ausgefallen seien. Es werde alles getan, um so schnell wie möglich Ersatz zu finden. Somit begann die Vorstellung mit einer halben Stunde Verspätung.

Als Entschädigung dafür wurde dem Publikum in der Pause ein kostenloses Getränk gereicht. Sekt und alkoholfreie Getränke standen für die Besucher bereit.

Das Musical von Leonard Bernstein ist auch heute noch aktuell, viele junge Schauspieler brachten das Geschehen mit viel Temperament auf die Bühne, nicht zu vergessen die vielen bekannten Musikstücke. Es sind Songs wie „Tonight“, „Somewhere“ oder „Maria“, die Leonard Bernsteins „West Side Story“ unsterblich gemacht haben. West Side Story basiert auf dem literarischen Text von Shakespeares „Romeo und Julia“. Das Liebespaar Maria und Tony gerät zwischen die Mühlen zweier miteinander verfeindeter New Yorker Gangs: die einheimischen „Jets“ und die zugewanderten Puertoricaner, die „Sharks“. Gut zu unterscheiden durch die doch etwas gewöhnungsbedürftigen roten und grünen Frisuren. Die beiden Banden liefern sich in den Slums der West Side erbitterte Schlachten. Doch anders als in Shakespeares Tragödie nimmt sich Maria am Ende nicht das Leben, obwohl auch ihr Geliebter den Tod findet. Über seiner Leiche schließen die Banden schließlich Frieden.