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Kategorie: Aktuelles

Theaterprogramm 2019 / 2020

Theaterprogramm 2019 / 2020

Im Stadttheater Gießen besuchen wir die folgenden Aufführungen:

Donnerstag, 19. 09.2019 – 19:30 „Tyll“ (= Till Eulenspiegel)
(Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann)
In seinem gefeierten Bestseller TYLL erzählt Kehlmann eine fiktive Lebensgeschichte von Till Eulenspiel. Er greift auf vorhandene Anekdoten über Eulenspiegel zurück und versetzt die Geschichte des Narren in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland.
Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn – und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben.
Preis pro Person 28,00 €

Freitag, 22.11.2019 – 19:30 WIR – Die Schwätzer“ in Gießen
(Operettenrevue mit Musik von Jacques Offenbach)
Die drei Gießener Schwätzer Mariechen, Waldemar und Justus stören die Probe einer Operette von Jacques Offenbach und fordern eine Umbesetzung: sie selbst möchten in die Rolle der Schauspieler schlüpfen. Eine Revue mit Highlights auf Offenbachs vielen Operetten.
Eine Operette mit viel Musik aus dem so reichen Schaffen des Großmeisters Jacques Offenbach.
Preis pro Person 36 ,00€

Sonntag, 12. 01. 2020 – 19:30 „Der Barbier von Sevilla“
(Oper von Gioachino Rossini in ital. Sprache)
Eine der beliebtesten komischen Opern des Italieners Gioachino Rossini erzählt die Geschichte des Grafen Almaviva, der sich in die hübsche Rosina verliebt hat. Aber auch der alte Dr. Bartolo hat ein Auge auf sie geworfen und würde sie gerne heiraten. Mit Hilfe von Alamavivas Freund, dem Figaro und nach vielen Verwechslungen gibt es dann doch ein Happyend.
Preis pro Person 36,00 €

Freitag, 07.02.2020 – 19:30 „Der Vorname“
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière
Ein gemütlicher Abend mit gutem Essen in familiärem Kreis soll es werden. Pierre und seine Frau Elisabeth haben eingeladen. Elisabeths Bruder Vincent und seine schwangere Lebensgefährtin verkünden im Scherz, dass sie ihr ungeborenes Kind Adolf nennen werden. Es beginnt eine Diskussion über falsche und richtige Vornamen. Der Abend eskaliert, als die schlimmsten Jugendsünden und die größten Geheimnisse aller Gäste ans Licht kommen
Preis pro Person 25,00 € / 28,00 €.

Freitag, 06.03.2020 – 19.30 „Spatz und Engel“ – Theaterstück mit Musik
Edith Piaf, der „Spatz von Paris“ und Marlene Dietrich, der „blaue Engel“, waren zwei der bekanntesten Diven des 20. Jahrhunderts und pflegten eine intensive Freundschaft. Die Geschichte diese beiden Weltstars mit deren unvergesslichen Chansons wie „La vie en rose“, „Frag nicht, warum ich gehe“„Milord“, „Sag mir, wo die Blumen sind“ oder „Non, je ne regrette rien“ präsentieren Sophie Berner und Andrea M. Pagani.
Unvergesslich geblieben sind uns die beiden Darsteller in der Komödie I WANNA BE LOVED BY YOU : Sophie Berner als Marylin Monroe und Andreas Pagani als ihr Psychiater Dr. Greenson.
Preis pro Person 25,00 € /28,00 €

Ihre Anmeldungen nimmt gerne entgegen:

Johanna Muth
Friedrich Ebert-Str. 23
35469 Allendorf/Lda.
Tel. 06407/7429

 

Haben Sie Interesse an unseren vielseitigen Angeboten?

Werden Sie Mitglied im Kulturring Allendorf e.V. bei einem Jahresbeitrag von nur 3,00 €!
Bitte beachten Sie jeweils unsere Ankündigungen in den örtlichen Nachrichten.

Ehrung Johanna Muth für 30-jährige Tätigkeit als Theaterorganisatorin

Ehrung Johanna Muth für 30-jährige Tätigkeit als Theaterorganisatorin

Eine freudige Überraschung erwartete die Theaterfrauen des Kulturrings Allendorf bei der Vorstellung des neuen Programms für die Saison 2019/2020 im Foyer des Stadttheaters:
Die Intendantin Christine Miville ehrte Johanna Muth mit einem Blumenstrauß für ihre 30jährige Tätigkeit als Organisatorin der Theaterfahren. Auch die anderen Besucher zeigten sich beeindruckt von Johannes Engagement.

Villa Dolorosa – drei missratene Geburtstage im Stadttheater Gießen am Freitag, den 14. Juni 2019

Villa Dolorosa – drei missratene Geburtstage im Stadttheater Gießen am Freitag, den 14. Juni 2019

Frei nach Tschechows „Drei Schwestern“ sahen wir im Stadttheater Gießen als letztes Schauspiel in dieser Saison im Großen Haus „Villa Dolorosa“, eine schwarze Komödie von Rebecca Kricheldorf, die Tschechows Figuren in die Gegenwart versetzt:

Die Schwestern Freudenbach – Irina, Mascha und Olga – feiern mal wieder Geburtstag. Sie leben mit Bruder Andrej in der maroden Familienvilla, verbrauchen ihr Erbe und langweilen sich. Während Olga wider Willen und ohne jegliches Interesse Direktorin ihrer Schule wird, wechselt Irina ihre Studienfächer genauso oft wie ihre Verehrern. Und Mascha ist unglücklich verheiratet, verguckt sich aber in verheirateten Freund ihres Bruders Andrej. Alle haben kein richtiges Ziel und sind nicht in der Lage, Entscheidungen zu treffen, um ihre Situation zu verbessern bzw. zu ändern. Ausnahme ist Janine, auf die die Schwestern wegen ihrer ärmeren Herkunft herabschauen: Im Gegensatz zu ihren Schwägerinnen ist sie fähig, etwas zu tun und gründet sogar eine Familie mit Andrej.

Ein interessantes Thema – schauspielerisch sehr gut in Szene gesetzt, allerdings war man am Ende auch der Meinung, dass EIN missratener Geburtstag ausgereicht hätte.

Fahrt nach Haina am 16. September 2018

Fahrt nach Haina am 16. September 2018

Als letztes Event im Allendorfer „Kultursommer“ stand unsere Fahrt zu den Klosterkonzerten in Haina auf dem Programm. Zunächst begann um 14.00 Uhr die Führung durch das Kloster.
Dieses ehemalige Kloster ist eines der wenigen original erhaltenen gotischen Zisterzienserkloster. 1188 gegründet, erwarb es durch Schenkungen, Kauf und Tausch reichen Grundbesitz zwischen Kassel und Frankfurt und gehörte zu den wohlhabenden mittelalterlichen Klöstern des Ordens.

Durch einen kleinen Eingang betraten wir einen schmucklosen Kirchenraum mit 75 m Länge und 20 m Höhe. Architektur und Ausstattung sind schlicht, wie es die Regeln der Zisterzienser fordern, lediglich die farbigen Fenster bilden hier eine Ausnahme. Interessant war die Chorschranke – eine Rarität in Deutschland. Sie trennte beim Gottesdienst die Priesterkaste von den Laienbrüdern.
Durch den Kreuzgang gelangten wir in einen wunderschönen Innenhof und von dort ins Refektorium, dem Speisesaal des Klosters, wo ein Gemälde des Malers Tischbein hing: „Christus auf dem Ölberg.“

Unser Führer tat sein bestes, um uns sein großes Wissen über die Kirchengeschichte und das karge Leben der Mönche zu vermitteln. Interessant wäre es allerdings auch gewesen, etwas über die heutige Nutzung des Klosters als Heilstätte sowie über den Maler Tischbein zu erfahren. Daher an dieser Stelle einige Infos:

1527 wurde das Kloster nach Einführung der Reformation durch Landgraf Philipp von Hessen aufgehoben. Ein großer Teil der klösterlichen Besitzungen Hainas wurde der im gleichen Jahr gegründeten Marburger Philipps-Universität übertragen, die somit die erste protestantische Universität der Welt war. Das Kloster wandelte Philipp in ein Landeshospital für arme Männer in seinem Land um. Ab dem 19. Jahrhundert war die Einrichtung Heil- und Pflegeanstalt. Heute wird das Krankenhaus von der VITOS GmbH in moderner und zeitgemäßer Form geführt und gliedert sich in 4 Abteilungen:
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Klinik für forensische Psychiatrie
Heilpädagogische Einrichtung –
Begleitender Psychiatrischen Dienst, vormals Wohn- und Pflegeheim.
Darüber hinaus verfügt Vitos Haina über eine eigene Bauverwaltung mit angegliederten Werkstätten.
Vitos beschäftigt ca. 1.000 Mitarbeiter

Un vom Maler Tischbein wollte mer ja auch was wisse:
In einem kleinen Haus an der Klostermauer lebte die Künstlerfamilie Tischbein. Am bekanntesten wurde der Goethe-Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, dessen Bild „Goethe in der Campagna“ wohl das bekannteste Goethebild ist. Es zeigt Goethe mit einem übergroßen Hut und einem weißen Gewand gekleidet vor einer römischen Landschaft sitzend. Angeblich soll es Tischbein für das Kloster gemalt haben – heute hängt es im Städel-Museum in Frankfurt. Unverkäuflich – unbezahlbar.
Das Hainaer Tischbein-Haus ist seit 2014 nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, weil zu wenig Besucher kamen. Gelegentlich präsentiert das Kloster Ausstellungen über die Malerfamilie Tischbein mit ihren 16 aktiven Künstlern.

Anschließend war „Kaffeetrinken“ angesagt. Unser Vorsitzender Herwig Stein hatte uns schon lange vorher im Klostercafe „Zum alten Amtshaus“ angemeldet, doch wenige Tage vor unserem Besuch kam die Absage. So mußte umdisponiert werden. Glücklicherweise konnten wir in der nahe gelegenen Pizzeria Brar einkehren, wo auch schon Kaffee und Kuchen für uns bereit stand. Und der gute Herr Magel von der Firma „Plus Bus Tours Lich“ fuhr mit seinem großen Bus die Fußkranken sogar bis zum Cafe.

Daran anschließend ging es zum eigentlichen Hauptgrund unseres Besuchs:
Sinfonisches Abschlusskonzert mit dem Marburger Kammerorchester unter Leitung von Jens Amend.
Wir hörten Werke u.a. von Joseph Haydn, Felix Mendelssohn-Bartholdy und W.A. Mozart.
Eine ungarisch-rumänische Cellistin mit dem unaussprechlichen Namen Csilla Cecskes Aved brachte einige Solostücke zu Gehör, welche mit viel Beifall belohnt wurde. Und natürlich gab es am Ende des 1 1/2stündigen Konzerts auch reichlich Applaus für das gesamte Orchester.

Glücklicherweise hatte Jens Amend in der vollen Klosterkirche die vorderen Bänke und mehrere bequeme Stuhlreihen im Querschiff für uns reserviert. Jens Amend ist mit dem Marburger Kammerorchester bzw. auch als Organist in der Vergangenheit mehrmals in der Allendorfer Kirche und im „Dom zu Rabenau“ aufgetreten.
Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende und gegen 19.00 Uhr traten wir wieder die Heimreise an.
GS

Carmina burana von Carl Orff in der Rittal Arena Wetzlar am 25.5.2018

Carmina burana von Carl Orff in der Rittal Arena Wetzlar am 25.5.2018

Das war wieder mal eine Vorstellung der Extra-Klasse. Im besonderen Ambiente der Rittal-Arena hörten wir Chor und Extrachor des Stadttheaters Gießen, den Gießener Konzertverein, die Wetzlarer Singakademie sowie die Frankfurter Singakademie – ein gewaltiges Klangereignis mit über 200 Sängern. Es spielte das Philharmonische Orchester Gießen mit seinen rund 60 Instrumentalisten. Die musikalische Gesamtleitung hatte Jan Hoffmann.

Als Solisten hörten wir:

Sopran: Antje Bitterlich

Tenor: Clemens Kerschbaumer

Bariton: Grga Peros

Mit seiner szenischen Kantate CARMINA BURANA aus dem Jahr 1937 schuf Orff ein monumentales Werk für Chor, Solisten und Orchester. Die mittelalterliche Handschrift aus dem 12. Jahrhundert stammen zwar aus dem Kloster Benediktbeuern, beinhalten aber keineswegs kirchliches Liedgut.

Jeder der drei Gesänge hat ein eigenes Thema. Die Lieder werden zum Teil in alter deutscher

Sprache und in Latein gesungen. Es beginnt mit einem gewaltigen Chor zu Ehren der Schicksalsgöttin Fortuna und ihrer Macht. Alles dreht sich dann um die Lebensfreude

Der zweite Teil ist die Schilderung eines derben, mittelalterlichen Saufgelages. Im letzten Gesang stehen Liebe und Sehnsucht im Mittelpunkt.

Mit lang anhaltenden stehenden Ovationen belohnten die rund 1400 Zuhörer die grandiose Vorstellung. Wir waren alle begeistert, so eine tolle Aufführung hatten wir lange nicht mehr erlebt.

Es war das dritte städteübergreifende Projekt des Gießener Theaters nach Verdis „Requiem“ 2013 und Felix Mendelssohn-Bartholdys „Elias“ 2016.

GS

Samstag, den 11. August 2018 Freilichtbühne Hallenberg: My fair Lady

Samstag, den 11. August 2018 Freilichtbühne Hallenberg: My fair Lady

Aufgrund der großen Nachfrage fuhren wir auch hier mit 2 Bussen nach Hallenberg. Das diesjährige Erwachsenenstück „My fair Lady“ war wieder ein voller Erfolg. Szenenapplaus, Gelächter, Mitsummen bei den bekannten Songs und witzige Kommentare.

Wir haben uns köstlich amüsiert. Es gab mehrmals Szenenapplaus und am Ende Standing Ovation für die tollen Akteure.

Viele konnten sich noch an die Filmfassung mit Paul Hubschmid in der Rolle des Professor Higgins erinnern. Dieser wettet mit Oberst Pickering, dass er aus dem Blumenmädchen Eliza durch Sprach- und Benimmunterricht eine vornehme Lady machen kann.

Fast alle Lieder sind Gassenhauer geworden: „Es grünt so grün“, „Mit ´nem kleenen Stückchen Glück“, „Ich hätt´getanz heut´ Nacht“ und viele andere. Bis zum Happy End gibt es noch zahlreiche Verwicklungen und Missverständnisse.

Da unsere „Stammkneipe“ Der wilde Zimmermann an diesem Tag keine 75 Personen bewirten konnte, speisten wir erstmals im Anschluss an die Vorstellung im „Sauerländer Hof“, den uns Frau Lich empfohlen hatte. Eine Speisekarte zur Vorbestellung für das Abendessen hatte Herr Stein bereits im Bus ausgegeben.

West Side Story

West Side Story

Aufgrund der großen Nachfrage fuhren wir am Sonntag, den 27. Mai 2018  mit 2 Bussen nach Kassel ins Staatstheater. Wir waren rechtzeitig da und nahmen erwartungsvoll unsere Plätze ein.

Jedoch wurden wir zunächst von der Intendanz davon unterrichtet, dass sich die Vorstellung etwas verzögert, da zwei Posaunisten ausgefallen seien. Es werde alles getan, um so schnell wie möglich Ersatz zu finden. Somit begann die Vorstellung mit einer halben Stunde Verspätung.

Als Entschädigung dafür wurde dem Publikum in der Pause ein kostenloses Getränk gereicht. Sekt und alkoholfreie Getränke standen für die Besucher bereit.

Das Musical von Leonard Bernstein ist auch heute noch aktuell, viele junge Schauspieler brachten das Geschehen mit viel Temperament auf die Bühne, nicht zu vergessen die vielen bekannten Musikstücke. Es sind Songs wie „Tonight“, „Somewhere“ oder „Maria“, die Leonard Bernsteins „West Side Story“ unsterblich gemacht haben. West Side Story basiert auf dem literarischen Text von Shakespeares „Romeo und Julia“. Das Liebespaar Maria und Tony gerät zwischen die Mühlen zweier miteinander verfeindeter New Yorker Gangs: die einheimischen „Jets“ und die zugewanderten Puertoricaner, die „Sharks“. Gut zu unterscheiden durch die doch etwas gewöhnungsbedürftigen roten und grünen Frisuren. Die beiden Banden liefern sich in den Slums der West Side erbitterte Schlachten. Doch anders als in Shakespeares Tragödie nimmt sich Maria am Ende nicht das Leben, obwohl auch ihr Geliebter den Tod findet. Über seiner Leiche schließen die Banden schließlich Frieden.

Jahreshauptversammlung 2017

Jahreshauptversammlung 2017

Protokoll der Jahreshauptversammlung am 10.März 2017
Beginn 19.30 Uhr im Bürgerhaus in Allendorf

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Ehrungen für
  4. Tätigkeitsberichte für das Jahr 2016– Theatergruppe
    – Fotogruppe
    – Erster Vorsitzender
  5. Bericht der Kassenführerin
  6. Aussprache zu den Berichten
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Kassenprüferwahl
  10. Verschiedenes
  11. Digitale Bilderschau: „Ruf der Wildnis“: Alaska und Yukon“

TOP 1: Begrüßung
Der erste Vorsitzende, Herwig Stein, begrüßte die anwesenden zahlreichen Mitglieder und stellte die fristgerechte Einladung fest: Satzungsgemäß wurde die Einladung zweimal in den entsprechenden „Amtlichen Nachrichten“ veröffentlicht, die Mitglieder, die nicht im Einzugsbereich dieser Amtlichen Nachrichten liegen, wurden schriftlich eingeladen.
Anschließend wurde die Tagesordnung verlesen.

TOP 2. Totenehrung
Die Anwesenden erheben sich von den Plätzen zum Gedenken an die im Jahre 2016 verstorbenen Mitglieder:
Wießner, Marie, Treiser Str. 41, Allendorf/Lda.
Lotz, Eberhard, Lindengasse 14, Allendorf/Lda.
Glassl, Gisela, Bleichstraße 8, Allendorf/Lda.
Nuhn, Irmgard, Friedrich Ebert-Str. 7, Staufenberg-Treis

TOP 3. Ehrungen
Geehrt werden:
Für 40 Jahre: Renate Reinhard (nicht anwesend)
Für 50 Jahre: Angela Klaper (nicht anwesend)
Für 50 Jahre: Herbert Pfannmüller (anwesend)
Für 60 Jahre: Gerda Kehr (nicht anwesend)

Der erste Vorsitzende Herwig Stein und der stellvertretende Vorsitzende Hartmut Winkler überreichten dem Geehrten eine Urkunde sowie ein Präsent und bedankten sich für die langjährige Treue.

TOP 4. Tätigkeitsberichte für das Jahr 2016

Theatergruppe: Johanna Muth
Folgende Aufführungen wurden im Stadttheater Gießen besucht:
20.03.2016 „Im weißen Rössl“ – Operette von Ralph Benatzky
05.05.2016 „Die weiße Dame“ – komische Oper von Francois-Adrien Boieldieu
19.11.2016 „Romulus der Große“- eine unhistorische Komödie von Friedrich Dürrenmatt
11.02.2017 „La Traviata“ – Oper von Giuseppe Verdi.
Ferner wurde am 07.02.2016 die Oper „Der Freischütz“ im Marionettentheater Eckelshausen besucht und am 07.08.2016 in der Freilichtbühne Hallenberg das Musical „Maria-Magdalena.“ Ein weiteres Highlight war am 23.07.2016 das Musical „Der Medicus“ im Schlosstheater Fulda. Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach hörte man am 07.12.2016 in der Katholischen St. Walburgis-Kirche in Wetzlar-Niedergirmes. Der absolute Höhepunkt im abgelaufenen Geschäftsjahr war der Besuch des Neujahrsvarietes im Hotel „Dolce“ im Bad Nauheim am 24.01.2017. An dieser Veranstaltung nahmen 77 Mitglieder teil.
Zur Theatersaison 2016/2017 gehört noch das Schauspiel „Supergute Tage“ am 17.03.2017 und „Boy, Boy, Boys, die Schmachtigallen landen einen Hit“ am 21.04.2017 – beides im Stadttheater Gießen.
Als letzte Aufführung der aktuellen Theatersaison steht noch die Oper „Carmen“ von George Bizet am 14.06.2017 im Staatstheater Wiesbaden auf dem Programm. Johanna Muth zeigte sich erfreut über die gute Beteilung an den angebotenen Veranstaltungen.
Herwig Stein bedankte sich bei Frau Muth für ihre aufwendige Arbeit bei der Kartenbestellung und –verteilung.

Fotogruppe: Hartmut Winkler
Die Fotogruppe im Kulturring setzt sich derzeit krankheitsbedingt nur noch aus 6 aktiven Mitgliedern zusammen. Diese treffen sich einmal monatlich um Kenntnisse in der Fotografie und der Bildbearbeitung auszutauschen und weiter zu entwickeln.
Anlässlich des Nikelsmarktes präsentierte sich die Fotogruppe mit 20 großformatigen Bildern unter dem Thema „Wasser“ in „ Reunings Halle der Kunst.“ Diese Bilder fanden in der Bevölkerung große Anerkennung. Im Juli folgte eine Exkursion in den Vogelsberg auf der Suche nach spektakulären Motiven. Schlechtes Wetter und Baustellen haben jedoch das Vorhaben zunichte gemacht.
Ein Kalender wurde auch in diesem Jahr nicht mehr erstellt, weil der Verkauf in der Vergangenheit auf nachlassendes Interesse stieß. Erstaunlicherweise ist jedoch in diesem Jahr die Nachfrage wieder gestiegen.
Zum Schluss äußerte Hartmut Winkler die Hoffnung, dass im Jahr 2017 wieder neue Mitglieder für die Fotogruppe gewonnen werden können.

Bericht des Vorsitzenden Herwig Stein
23.04.2016 Tagesausflug mit Besichtung des Regierungsbunkers in Ahrweiler. Anschließend
Weiterfahrt nach Königswinter zum Drachenfels.
24.06.2016 Halbtagesfahrt nach Alsfeld mit Stadtführung.
Die Resonanz auf die angebotenen Veranstaltungen sei durchaus positiv, was die steigenden Mitgliederzahlen beweisen würden.

Es fanden 4 Vorstandssitzungen statt, die zur Vorbereitung der diversen Aktivitäten dienen.
Im laufenden Jahr sind noch 2 Veranstaltungen geplant:
Eine Planwagenfahrt von Lich zum Kloster Arnsburg am 27.05.2017 sowie ein Tagesausflug nach Limburg mit Schifffahrt auf der Lahn am 23.09.2017

TOP 5 Bericht der Kassenführerin Erika Hofmann
Siehe Extrablatt
Herwig Stein bedankte sich bei Erika Hofmann für die vorbildliche Kassenprüfung.

Top 6 Aussprache zu den Berichten
Es erfolgten keine Wortmeldungen.

TOP 7 Bericht der Kassenprüfer
Die Kasse wurde von Maritta Klein und Karin Hölscher geprüft. Frau Hölscher berichtete, dass die Kasse vorbildlich geführt wurde und nach ordnungsgemäßer Prüfung keinerlei Beanstandungen festzustellen waren.
Es wurde Entlastung des Vorstandes beantragt.

TOP 8 Entlastung des Vorstandes
Die anwesenden Mitglieder beschließen einstimmig die Entlastung des Vorstandes.

TOP 9 Kassenprüferwahl
Karin Höscher hat bereits zum zweiten Mal die Kasse geprüft. Es wird deshalb die Nachwahl einer/eines Kassenprüferin/prüfers erforderlich.
Aus dem Kreis der Anwesenden wird Herbert Pfannmüller als Kassenprüfer vorgeschlagen.
Die anwesenden Mitglieder wählen Herrn Pfannmüller einstimmig zur neuen Kassenprüfer.
Herr Pfannmüller nimmt die Wahl an.

TOP 10 Verschiedenes
Der erste Vorsitzende Herwig Stein berichtete, dass entgegen dem allgemeinen Trend ein starker Mitgliederzuwachs zu verzeichnen sei. Im vergangenen Jahr habe es 45 Neuanmeldungen gegeben, zur Zeit habe man 317 Mitglieder. Die Nachfrage sei teilweise so groß, dass regelmäßig eine Warteliste geführt werden müsse oder sogar Absagen erteilt werden müssten, da sich die Kapazitäten bei den Veranstaltungen nach der Größe der eingesetzten Busse richten müsse. Aus diesem Grund sei auch erstmal kein gelber Zettel mit dem Jahresprogramm verteilt worden – die im vergangenen Herbst/Winter geplante Theatersaison reiche in diesem Jahr bis zum Juni und alle Vorstellungen seien schon längst ausgebucht.
Herwig Stein fragte die Versammlung, ob Interesse an einer Fahrt zu den Passionsspielen 2020 in Oberammergau besteht.

Herwig Stein bedankte sich bei Frau Susanne Gimbel von „Floral Ambiete“, Climbach, die den Tischschmuck für die Mitgliederversammlung sowie die Blumengebinde für die zu ehrenden Mitglieder gespendet hat. Frau Gimbel konnte im vergangenen Jahr als 300. Mitglied begrüßt werden.

TOP 11 Digitale Bilderschau: „Ruf der Wildnis: Alaska und Yukon“
Herwig Stein erklärt zunächst die Reiseroute und berichtet in einer aufwendig hergestellten Video- und Dia-Präsentation über die Höhepunkte dieser Reise.

Gisela Schmiedel
Schriftführerin
13.03.2017

Maria Magdalena – Hallenberg

Maria Magdalena – Hallenberg

Die letzte Fahrt von unserem diesjährigen Sommerprogramm führte uns nach Hallenberg. Wir waren zeitig da und konnten uns so auf die Vorstellung einstellen. Zum 70jährigen Jubiläum der dortigen Freilichtbühne stand eine Welturaufführung auf dem Programm:

„Maria Magdalena“
Musical von Birgit Simmler (Idee, Buch) und Paul Graham Brown (Musik)
In der Bibel gilt Maria Magdalena als Begleiterin und Vertraute Jesu. In dem Musical wird Maria Magdalena als starke Frau dargestellt, welche die dramatischen Ereignisse um die Entstehung des jungen Christentums mitgestaltet und miterlebt. Die Verzweiflung der Jünger nach der Kreuzigung Jesu steht zunächst im Mittelpunkt und es ist Maria Magdalena, die alles zusammenhält und nicht aufgibt.
Die ausgezeichneten Laienschauspieler brachten uns das anspruchsvolle Stück nachvollziehbar nahe.

Wir alle waren am Ende der Vorstellung begeistert von dieser grandiose Aufführung. Das engagierte Ensemble, die neben ihren schweren Rollen auch noch ein umgangreiches Gesangsprogramm zu bewältigen hatten, hatte das Publikum restlos begeistert. Dies zeigte auch der riesige Schlussapplaus am Ende der Vorstellung.

Anschließend standen die Schauspieler in ihren historischen Kostümen für das Publikum noch zu Gesprächen zur Verfügung.
Wir strebten jedoch zum Ausgang, da wir – wie immer nach einem Besuch in Hallenberg – zum gemeinsamen Abendessen ins nahe gelegene Gasthaus „Zum wilden Zimmermann einkehrten.

Präsentation der Spielzeit des Stadttheaters Gießen 2016/2017

Präsentation der Spielzeit des Stadttheaters Gießen 2016/2017

Das Podium

Wie in jedem Jahr wurde der Kulturring auch dieses Mal zu Beginn der Spielzeit von der Intendantin des Stadttheaters Gießen Catherine Miville zur Präsentation der Theatersaison 2016/2017 in die „taT-Studiobühne“ eingeladen.

Neben den fünf „Theaterfrauen“ des Kulturrings Allendorf nahmen noch einige wenige andere Personen dran teil.

Auf dem Podium saßen:
Catherine Miville, Intendantin
Sarah Adamus, Assistentin der Intendantin
Guido Hackhausen, Künstlerischer Betriebsdirektor /Musikdramaturg
Cornelia von Schwerin, Dramaturgin Schauspiel
Abdul-M.Kunze, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters, Regisseur
Tarek Assam, Ballettdirektor und Chefchoreograph
Ingo Greb, Leiter Theaterkasse
Angelika Hufnagl, Theaterkasse

Kurzweilig und informativ stellten Guido Hackhausen, Cornelia von Schwerin, Abdul-M. Kunze und Tarek Assam die jeweiligen Darbietungen vor.

Wir hatten uns ja im Vorfeld bereits über die geplanten Aufführungen informiert, waren aber noch zu keinem Entschluss gekommen. Die vielen meist unbekannten oder auch teils inhaltsschweren Stücke schienen meist nicht nach unserem Geschmack zu sein. Dies erwies sich jedoch glücklicherweise als nicht zutreffend – im Gegenteil. Die vielseitigen Darbietungen wurden anschaulich dargestellt und weckten somit unser Interesse. Letztendlich fiel es uns sogar schwer, aus dem vielfältigen Angebot einige wenige Stücke auszuwählen.
Nach der Präsentation stärkten wir uns zunächst einmal mit den angebotenen Canapés und Käsehäppchen.

Im Anschluss daran hatten wir Gelegenheit, der Generalprobe von Felix Mendelssohn-Bartholdys kolossalem Oratorium ELIAS zuzuhören.
Unter der musikalischen Gesamtleitung von Jan Hoffmann musizierten neben vier hochkarätigen SolistInnen – Haussopranistin Naroa Intxausti, Simon Bailey (Mailänder Scala, Frankfurter Oper) in der Titelrolle des Elias, sowie Stefanie Schaefer (Staatsoper Stuttgart, Badisches Staatstheater Karlsruhe) und Markus Schäfer (Hamburgische Staatsoper, Deutsche Oper am Rhein) auch ein 56 InstrumentalistInnen starkes Orchester. Diese musizieren gemeinsam mit einem 200-köpfigen Chor, der sich aus dem Giessener Konzertverein, der Wetzlarer und der Frankfurter Singakademie sowie dem Chor und dem Kinder- und Jugendchor des Stadttheaters zusammensetzt.
Wir waren überwältigt von diesem fast dreistündigen Chorwerk. Phänomenal!

Bitte beachten Sie die jeweiligen „Blättchen“ – demnächst werden wir das Theaterprogramm veröffentlichen und um Ihre Anmeldung bitten.