Das Wunder von Bern, Freilichtbühne Hallenberg am 14.06.2026

Das Wunder von Bern, Freilichtbühne Hallenberg am 14.06.2026

Bild M.S.

Mit 45 Personen fuhr der Kulturring am 14.06.2026 zur Freilichtbühne nach Hallenberg. Unter der Regie von Stefan Wurz sahen wir das Musical „Das Wunder von Bern“ nach dem Film und Drehbuch von Sönke Wortmann.

Wir erlebten die Geschichte von Deutschlands unerwartetem Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern, als Sepp Herbergers Mannschaft im Nachkriegsdeutschland ungeahnte Euphorie auslöste. Doch die Geschichte vom Wunder von Bern erzählt mehr als nur das legendäre Fußballspiel von 1954 – es ist auch die Geschichte der zerrissenen Familie Lubanski, die vor einer gewaltigen Zerreißprobe steht: Der junge, fußballbegeisterte Mattes hat in Nationalspieler Helmut Rahn ein Idol gefunden, während sein Vater Richard nach elf Jahren aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrt.

Die Familie muss lernen, die Entfremdung und Richards traumatische Erlebnisse zu überwinden. Hierbei ist Mutter Christa der entscheidende Anker; sie hat die Familie allein durch die Trümmerjahre gebracht und kämpft nun darum, die Harmonie zwischen dem strengen Vater und den Kindern Bruno sowie Ingrid wieder herzustellen. Parallel dazu treten der Sportjournalist Paul Ackermann und seine schlagfertige Frau Annette die Reise zur Weltmeisterschaft in die Schweiz an.

Das Musical „Das Wunder von Bern“ ist viel mehr als nur ein Musical – Musik, Tanz und eine bewegende Geschichte haben sich zu einem Theatererlebnis verbunden, das alles geboten hat: Lachen, Weinen, Jubeln und Mitfühlen. Es hat Fußballfans genauso begeistert wie Musical-Liebhaber, denn es erzählt nicht nur von einem Sportereignis, sondern von Familie, Hoffnung und Gemeinschaft.

Die Musik war ein Meisterwerk der Emotionen. Mit einfühlsamen Balladen, mitreißenden Melodien und kraftvollen Ensemblesongs traf sie mitten ins Herz. Alljährlich sind in der Amateurspielschar etwa 140 Mitwirkende aktiv. Nach der Vorstellung waren wir uns alle darüber einig, dass wir eine grandiose Vorstellung erlebt haben. Es gab Standing Ovation. Im Anschluss hatten wir noch eine gemütliche Zeit im Sauerländer Hof bei einem guten Abendessen.

E.H.

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