Die Fledermaus in Kassel

Die Fledermaus in Kassel

Am 13. April 2014 besuchten gut 40 Mitglieder des Kulturrings Allendorf/Lda. die Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss im Staatstheater Kassel.

Bevor wir unseren Zielort erreichten, machten wir eine kleine Kaffeepause auf einem Rastplatz nahe Baunatal. Einige Vorstandsfrauen hatten Kuchen gebacken und sogar schon portionsweise abgepackt. Busfahrer Martin verteilte professionell den guten Bohnenkaffee und so gestärkt kamen wir wenig später im Staatstheater an.
Wir hatten noch etwas Zeit bis zum Beginn der Aufführung, daher genehmigten wir uns ein Gläschen Sekt und flanierten mit den vornehmen und weniger vornehmen Besuchern im modernen Foyer des Theaters umher.

Pünktlich um 16.00 Uhr begann die Operette mit einer schmissigen Ouvertüre.
„Die Fledermaus“ ist bis heute die populärste Operette von Johann Strauss und das wohl am meisten gespielte Werk des Genres überhaupt. Dieses Meisterwerk des Wiener Walzerkönigs voller bekannter Melodien, wie »Oje, oje, wie rührt mich dies«, »Trinke, Liebchen, trinke schnell«, »Mein Herr Marquis«, »Ich lade gern mir Gäste ein« oder »Brüderlein und Schwesterlein« hat bald nach der Uraufführung  am 5. April 1874  die Bühnen der Welt erobert.

Die etwas verworrene Handlung gründet sich auf die „Rache einer Fledermaus“, der das Werk den Titel verdankt. Verwirrung stiftet  die Intrige des gedemütigten Dr. Falke, der einst in einem Fledermauskostüm dem Spott der Kleinstadtgesellschaft ausgesetzt war und jetzt seine Chance nutzt, um sich an seinem ›guten Freund‹, dem Lebemann Gabriel von Eisenstein, zu rächen. Und so werden die Kammerzofe als Schauspielerin, die Gattin als ungarische Gräfin und Eisenstein selbst als französischer Marquis maskiert und auf den Ball des Prinzen Orlofsky geschickt.

Damit aber die aristokratische Ordnung nicht aus den Fugen gerät, behilft man sich gegenseitig mit der größtmöglichen Milde: Man verzeiht einander, schwört sich erneute, diesmal aber ewige Treue und versucht es noch einmal miteinander. Und schuld war eh` nur der Champagner….

***

Nach dieser gelungen Vorstellung fuhren wir in traditionsreiche „Brauhaus Knallhütte“ in Baunatal zum Abendessen. Recht zügig wurde uns dann auch das vorbestellte Essen serviert, so dass  wir wie geplant um 21.00 Uhr die Heimreise antreten konnten.

Am Ende des Tages waren wieder alle der Meinung: das war wieder ein erfolgreicher und erlebnisreicher Tag.

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